Treffpunkt für Qualitätsverantwortliche: DGQ und DQS als Partner der Quality Area (METAV 2018)


Datum: 23.11.2017 / 11:03:12 Uhr


Quelle: ots URL: https://www.presseportal.de/pm/66703/3795973

Frankfurt/Main (ots) - 20. Internationale Messe für Technologien in der 
     Metallbearbeitung (METAV) vom 20. bis 24. Februar 2018 in 
     Düsseldorf
   - Partner der Quality Area: Die Deutsche Gesellschaft für Qualität
     e.V. (DGQ) und die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von 
     Managementsystemen GmbH (DQS) gemeinsam vor Ort
   - Impulse für ein Qualitätsbewusstsein 4.0: DGQ und DQS vermitteln
     aktuelles Fachwissen und Methodenkompetenz in interaktiven 
     Workshops

   Die Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ) und die Deutsche
Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen GmbH (DQS) 
sind 2018 erneut Partner der Quality Area der Internationalen Messe 
für Technologien der Metallbearbeitung (METAV). In der Quality Area 
geht es um die neuesten Anwendungen klassischer Mess- und 
Prüftechnik, aktuelle Lösungen im Qualitätsmanagement sowie um 
Innovationen für die Qualitätssicherung in der Industrie 4.0. Das 
Ausstellungsprogramm der Quality Area wird durch ein Forum mit 
Fachvorträgen und Seminaren ergänzt. DGQ und DQS bieten gemeinsam 
interaktive Workshops an, die Antworten auf Qualitätsfragen in der 
Wertschöpfungskette 4.0 geben. Besucher erhalten wertvolle Impulse 
für die Praxis sowie Einblicke in Best Practices aus den 
Schwerpunktbereichen ISO 9001:2015, Energiemanagement und 
Informationssicherheit in der Industrie 4.0. Die METAV findet in der 
Messe Düsseldorf vom 20. bis 24. Februar 2018 statt.

   "Qualität ist gerade im Zeitalter der Digitalisierung nicht mehr 
als eigenständige Disziplin zu verstehen, sondern beschreibt einen 
strukturierten, übergreifenden Prozess, der für Transparenz sorgt und
neue Perspektiven auf Services, Produkte und Lieferketten wirft. Wir 
freuen uns in unseren gemeinsamen Workshops mit der DQS, die 
aktuellen Qualitätsthemen auf der METAV zu adressieren und 
diskutieren", kommentiert Claudia Welker, Geschäftsführerin DGQ 
Weiterbildung GmbH.

   Industrie 4.0 braucht Qualität 4.0

   Künstliche Intelligenz, Big Data, Cloud-Computing: Im Umgang mit 
der Wertschöpfungskette 4.0 muss sich die Industrie neuen 
Herausforderungen stellen. Dazu gehören der Aufbau einer 
umfangreichen und belastbaren IT-Infrastruktur, die Einführung neuer 
Mess- und Prüftechniken sowie die Sicherung der erzeugten 
Datenströme. Produktionen entwickeln sich ständig weiter. Sei es 
durch den Einsatz neuer Technik und Systeme oder das Hinzukommen 
neuer Lieferanten. Es ist wichtig, ein Verständnis dafür zu 
entwickeln, aber auch die entsprechende Praxiskompetenz in den 
Werkshallen auszubauen", sagt Claudia Welker. DGQ und DQS sind sich 
einig: Maßstäbe klassischer Ansätze von Qualitätssicherung und 
Qualitätsmanagement werden in voll digitalisierten 
Produktionsszenarien nicht mehr genügen. "Die deutsche 
Produktionsbranche wird sich der Digitalisierung öffnen, um 
wettbewerbsfähig zu bleiben. Damit entstehen neue Chancen und 
gleichermaßen neue Risiken. Einheitliche und transparente Standards 
sind für diesen Fortschritt in der Industrie notwendig", ergänzt 
Stefan Heinloth, Geschäftsführer der DQS. In ihren interaktiven 
Workshops vermitteln DGQ und DQS aktuelles Fachwissen sowie 
Methodenkompetenz und geben allen Qualitätsverantwortlichen 
notwendige Umrüstungstipps für die Praxis an die Hand.

   Weitere Informationen zur Quality Area und den Workshops der DGQ 
und der DQS finden Sie in der Besucherbroschüre anbei.

   Über die DGQ 

   Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) unterstützt 
Unternehmen dabei, mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen 
erfolgreich am Markt zu bestehen. Als zentrale, deutsche 
Qualitätsgesellschaft ist die DGQ erster Ansprechpartner für 
Qualität, Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung. Das 
einzigartige Netzwerk der DGQ vereint über 6.000 Qualitätsexperten in
mehr als 4.000 Unternehmen aller Größen und Branchen. 
Berufseinsteiger, Fachexperten und Manager nutzen den direkten 
Erfahrungsaustausch in deutschlandweit über 70 Regional- und 
Fachkreisen. Das DGQ-Netzwerk bietet die vielseitigste und 
umfassendste Plattform zum Austausch von Wissen, Praxiserfahrungen 
und Trends rund um qualitätsrelevante Themen. Die DGQ engagiert sich 
in nationalen und internationalen Initiativen, Partnerschaften, 
Gremien zur Gestaltung zentraler Normen sowie Innovations- und 
Forschungsprojekten. Mit rund 300 Trainern und 1.000 praxisbezogenen 
Trainings stellt die DGQ ihren Mitgliedern und Kunden ein breites 
Weiterbildungsangebot zur Verfügung. Sie trägt wirkungsvoll dazu bei,
"Qualität Made in Germany" als Erfolgsprinzip in Wirtschaft und 
Gesellschaft zu verankern. Dabei sichert die DGQ bestehendes 
Know-how. In einer Welt der Transformation entwickelt sie zudem neue 
Qualitätsansätze für die Zukunft.

   Über die DQS  

   Die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von 
Managementsystemen (DQS) wurde 1985 als Deutschlands erste und 
weltweit dritte Managementsystem-Zertifizierungsstelle durch DGQ 
(Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.) und DIN (Deutsches Institut
für Normung e.V.) gegründet. Neben den Gründungsgesellschaftern sind 
auch das US-amerikanische Unternehmen Underwriters Laboratories sowie
die deutschen Industrieverbände HDB, Spectaris, VDMA und ZVEI an der 
DQS beteiligt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main 
fokussiert als einziger großer Zertifizierer die Auditierung und 
Zertifizierung von Managementsystemen und Prozessen in Unternehmen 
und Organisationen. Mit über 3.200 Mitarbeitern - davon rund 2.500 
Auditoren - erzielt die Gruppe 2016 einen Jahresumsatz von rund 125 
Millionen Euro. Weltweit zählt die DQS mit über 80 Geschäftsstellen 
in mehr als 60 Ländern und 58.000 zertifizierten Standorten zu den 
Führenden der Zertifizierungsbranche. Die rund 20.000 Kunden aus über
130 Ländern repräsentieren alle Branchen: Schwerpunkte bilden die 
Bereiche Automotive, Elektrotechnik, Maschinenbau, Metallindustrie, 
Chemische Industrie, Dienstleistung, Lebensmittel, Gesundheits- und 
Sozialwesen, Luft- und Raumfahrt und Telekommunikation.



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Telefon: +49 69 719168-150
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Studie zur Energiewende: Technologieoffener Weg unter Nutzung der Gas- und Wärmeinfrastruktur spart rund 140 Milliarden Euro bis 2050


Datum: 23.11.2017 / 11:00:29 Uhr


Quelle: ots URL: https://www.presseportal.de/pm/44075/3795952

Düsseldorf (ots) -

   ewi Energy Research & Scenarios (ewi ER&S), Gelsenwasser, Open 
Grid Europe und RheinEnergie haben heute gemeinsam im Rahmen einer 
Pressekonferenz in Düsseldorf die Ergebnisse der Studie "Energiemarkt
2030 und 2050 - Der Beitrag von Gas- und Wärmeinfrastruktur zu einer 
effizienten CO2-Minderung" vorgestellt. Die im Auftrag der drei 
Unternehmen von ewi ER&S erstellte Studie zeigt auf, welchen Beitrag 
bestehende Gas- und Wärmenetze zu einer effizienten 
Treibhausgasminderung bis 2030 und 2050 leisten können. Dazu 
untersuchten die Autoren zwei mögliche Szenarien für eine 
Treibhausgasminderung entsprechend der deutschen Klimaziele bis 2030 
und 2050. Im Szenario Revolution unterstellen sie eine 
ordnungsrechtlich forcierte Elektrifizierung der 
Endenergieverbrauchssektoren, in dem Gas- und Wärmenetze zunehmend an
Bedeutung verlieren. Im Szenario Evolution gibt es hingegen keine 
ordnungsrechtlichen Vorgaben hinsichtlich bestimmter Technologien, 
bestehende Gas- und Wärmenetze werden weiter genutzt.

   In beiden Szenarien lassen sich die Klimaziele erreichen, so eines
der zentralen Ergebnisse der Studie, doch das Szenario Evolution 
spart bis 2050 Kosten in Höhe von rund 140 Milliarden Euro ein. Zudem
bietet dieses Szenario mehr Flexibilität, auf die heute noch nicht 
absehbaren technologischen Entwicklungen nach 2030 kosteneffizient zu
reagieren. Damit werden Lock-In-Effekte durch eine frühzeitige 
technologische Festlegung vermieden, wie sie im Szenario Revolution 
wirtschaftlich nachteilig entstehen.

   "Ein technologieoffener Ansatz erreicht die 
Treibhausgasminderungsziele zu deutlich geringeren Kosten als eine 
weitgehende Elektrifizierung des Endenergieverbrauchs", sagte der 
Geschäftsführer von ewi ER&S, Dr. Harald Hecking, bei der 
Präsentation der Studienergebnisse. "Da wir nicht wissen, wie sich 
Märkte und Technologien in den kommenden Jahrzehnten entwickeln 
werden, bietet dieser Weg auch mehr Flexibilität und Chancen für eine
unsichere Zukunft."

   "Die Ergebnisse zeigen, dass es mit der vorhandenen Infrastruktur 
kurzfristig möglich ist, sehr viel CO2 zu vermeiden. Wir sollten 
nicht mehr theoretische Pläne diskutieren, sondern konkret damit 
anfangen. Indem wir technologieoffen agieren, schaffen wir uns dabei 
Handlungsfreiheit in Deutschland und in Europa. Es wird deutlich, 
dass die Verteilnetze für Gas und Strom dabei Dreh- und Angelpunkt 
sind", so Henning Deters, Vorstandsvorsitzender von Gelsenwasser.

   "Keiner von uns kann die Zukunft vorhersagen. Deshalb ist es 
gerade bei solch langfristigen Projekten wie der Energiewende 
wichtig, sich alle technischen Optionen offen zu lassen, um die 
angestrebten CO2-Einsparungen zu erreichen. Die Studie stellt klar 
heraus, dass eine Nutzung der bestehenden Gas- und Wärmeinfrastruktur
der sinnvollste Weg ist. Daher plädieren wir für eine am Verbraucher 
und damit an den Kosten und der Akzeptanz ausgerichteten Umsetzung 
der Energiewende, mit Technologieoffenheit und Ideologiefreiheit", 
erklärte Dr. Jörg Bergmann, Sprecher der Geschäftsführung der Open 
Grid Europe.

   "Wir vermeiden damit bis 2030 jegliche 'Lock-In-Effekte', die uns 
zugunsten einer bestimmten Technik früh festlegen würden", sagte Dr. 
Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie in Köln. "Im
Gegenteil: Wir behalten weitgehende Gestaltungsspielräume und können 
so auch weitere technologische Fortschritte berücksichtigen und 
gegebenenfalls integrieren. Wir brauchen auf dem Weg in die Zukunft 
größtmögliche Flexibilität; wie das geht, zeigt die Studie deutlich."

   Die Studie veranschaulicht auf wissenschaftlicher Basis noch 
einmal, dass in beiden Szenarien Gas und Gasinfrastruktur sowie der 
Wärmemarkt insgesamt ein essentieller Bestandteil des zukünftigen 
Energiesystems sein werden. Angesichts der Verdopplung der Erzeugung 
von Strom aus Erneuerbaren Energien bis 2030 und einer Vervierfachung
bis 2050 ist der Einsatz von Gaskraftwerken für die Bereitstellung 
der gesicherten Leistung in jedem Szenario unabdingbar für das 
zukünftige Energiesystem.

   Die Studie "Energiemarkt 2030 und 2050 - Der Beitrag von Gas- und 
Wärmeinfrastruktur zu einer effizienten CO2-Minderung" ist unter 
folgendem Link abrufbar: http://ots.de/Xp2ip



Pressekontakt:
Claudia Jansen
Tel.: +49 (0)221 277 29-108
presse@ewi.research-scenarios.de

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