Drucker – gestern, heute, morgen

Laserdrucker

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Viele kennen sie noch, die kreischenden Nadeldrucker, die im Schneckentempo Zeile für Zeile druckten. Die einzelnen Nadel des Druckkopfes wurden über die Centronics-Schnittstelle (heute parallele Schnittstelle nach IEEE 1284) angesteuert. C64er-Fans waren begeistert, mit ihrem Computer Schriftstücke erstellen zu können. Das Unternehmen Centronics gibt es inzwischen nicht mehr. Allerdings sind Nadeldrucker zum Beispiel von Epson noch auf dem Markt und werden bei IT-Systemlösungen für Großunternehmen eingesetzt.

Die Tintenstrahldrucker

Im Laufe der Zeit kamen die Tintenstrahldrucker auf den Markt, die sich jeder Anwender auch nach und nach leisten konnte. Obwohl die Technik schon einige Jahrzehnte zurück ihren Anfang nahm, zur Zeit der Nadeldrucker. Tintenstrahldrucker arbeiten mit zwei verschiedenen Techniken. CIJ ist die eine Technik, wobei die Abkürzung für „Continuous Ink Jet“ steht. Ohne zu sehr ins Technische ab zu rutschten, der Tintenstrahl wird kontinuierlich abgesetzt im Vergleich zur DOD-Technik (Abkürzung steht für Drop on Demand), dort wird für jeden Druckpunkt ein Tintenbläschen in den Düse erzeugt. Mit dem sogenannten Bubble Jet Drucker, der vor allem im privaten Bereich zum Einsatz kommt, werden kleinste Tintentropfen erhitzt, wodurch ein Druck erzeugt wird, der dann die Farbe aus der Düse druckt. CIJ-Drucker werden vor allem in der Industrie gebraucht, Tintenstrahldrucker sind für die meisten Computeranwender erschwinglich. Mit dem Tintenstrahldrucker nahm auch der Farbdruck Einzug in die Haushalte. Die Drucker arbeiten meistens hier mit zwei Tintenpatronen. Eine mit schwarzer Farbe und ein Behälter für die drei Grundfarben Rot, Blau und Grün. Damit wird die Darstellung eines weiten Farbspektrums möglich. Im Laufe der Jahre wurde die Funktionalität von Tintenstrahldrucker stark erweitert. Bis heute sind Multifunkionsgeräte sehr beliebt. Dabei sind die „Drucker“ Alleskönner. Das heißt, das Gerät kann drucken, scannen, faxen und kopieren. Angeschlossen werden die Geräte über ein USB-Kabel am PC. Die Drucker sind relativ leise und können ca. 10 Seiten pro Minute bedrucken. Diese Kombigeräte sind schon ab fünzig bis sechzig Euro im Online-Handel erhältlich.

Die Laserdrucker

Laserdrucker arbeiten mit dem Elektrofotografie-Verfahren und erreichen damit eine ungeschlagene Druckqualität. Im Vergleich zum Tintenstrahldrucker können die Laserdrucker so gut wie alle Papiersorten bedrucken. Auch das Gedruckte ist beständiger und die Geräte sind langlebiger und niedriger in den Betriebskosten als Tintenstrahldrucker. Auch hier gibt es Modelle für den Farbdruck, auch für den Privatanwender inzwischen erschwinglich. Ähnlich wie beim Tintenstrahldrucker können Multifunktionsgeräte gekauft werden, die Scannen, Drucker, Faxen und Kopieren können. Laserdrucker arbeiten schnell und können  je nach Modell bis zu mehreren hundert Seiten in der Minute drucken. Schwarz-Weiß Laserdrucker können im Handel schon ab sechzig bis siebzig Euro gekauft werden. Farblaser Drucker befinden sich dann in der Preisklasse ab hundert Euro aufwärts auf dem Markt, die bereits Multifunktionalität besitzen. Weitere Infos dazu auf http://drucker-check.de.

Die 3D-Drucker

Die 3D-Drucker sind die Drucker von morgen (für den Privatanwender). Wobei es im online Handel schon 3D-Drucker ab siebenhundert Euro gibt. Bei einem 3D-Drucker wird das Objekt (die Form) Schicht für Schicht aufgetragen. Diese moderne Drucktechnik wird bereits eingesetzt im Modell- und Maschinenbau. Auch in der Zahn- und Medizintechnik sind 3D-Drucker hilfreich. Und im Privatbereich lassen sich kleinere Objekte mit schmelzbaren Kunststoffen, die auf einer sogenannte Filament (mit verschiedenen Farben) aufgewickelt sind, erschaffen. Auch hier warten Verbraucher auf die Preisentwicklung.