Druckerzubehör: 18 Tintenpatronen im Test

Tintenstrahldrucker sind heute teilweise schon so günstig, dass es in extremen Fällen preiswerter ist, einen ganzen Drucker als die entsprechenden Patronen zu kaufen. Alternativen sind die Patronen von Drittanbietern – doch nicht alle können qualitativ mit den Originalen konkurrieren. Die Stiftung Warentest hat deshalb 18 Anbieter der Hersteller Brother, Canon, Epson und HP einer Prüfung unterzogen – mit überwiegend befriedigendem Ergebnis.



Die Höhe der Kosteneinsparung schwankt beträchtlich

Hauptgrund für die Verwendung von Patronen, die von Fremdfirmen hergestellt werden, ist in der Regel der hohe Preis für die originalen Produkte. Der Test ergab allerdings eine hohe Spannbreite in der Höhe des gesparten Geldes – was sich in einem teilweise höheren Verbrauch begründet. Effektiv wurden im Durchschnitt zwischen 30 % bis zu 80 % der Anschaffungskosten eingespart, am schlechtesten schnitten dabei die Patronen der Marke Pelikan für Canon-Drucker ab. Modelle dieser Firma sollten am besten mit Patronen der Firma Peach bestückt werden – diese lieferte das beste Ergebnis von rund 80 % Preisvorteil. Genaue Informationen zu einzelnen Marken finden sich in der entsprechenden Ausgabe des Magazins oder im Internet.

Keiner der Teilnehmer erreicht die Qualität von Originalpatronen

Während bei der letzten Überprüfung einige Patronen der Zweitanbieter die Druckqualität der Originalhersteller sogar noch übertraf, ist dies inzwischen nicht mehr der Fall. Besonders die Wisch- und Wasserfestigkeit sowie die Lichtbeständigkeit lassen mitunter zu wünschen übrig. Auch das Druckbild wird in keinem Fall erreicht. Problematisch ist die Ausstattung der Patronen mit Chips, die offiziell der Kontrolle des Füllstandes dienen sollen. Nachbauten der Firma Epson z. B. brauchen deshalb eine eigene Batterie – auf diesen Umstand weisen jedoch nicht alle Hersteller auf ihrer Verpackung hin. Die Firma Jet Tec verzichtet sogar in ihrem Beipackzettel auf die  entsprechende Warnung. Nur Brother nutzt eine einfache, aber effektive Alternative – hier wird der Füllstand über ein Sichtfenster angezeigt, dass von einem optischen Sensor eingesehen werden kann.

Die Ergebnisse für Toner sind ähnlich

Neben Tintenstrahl- wurden auch Laserdrucker getestet – mit einem ganz ähnlichen Ergebnis. Auch hier wurde die Qualität der Originalprodukte nicht erreicht. Besonders im Wischtest fielen zahlreiche Zweitanbieter durch. Weitere Informationen finden Sie zum Beispiel hier.