Externe Festplatten – Geschichte und Funktionen

Historisches zur Festplatte

Die erste allgemeine Festplatte wurde im Jahre 1956 von dem Unternehmen IBM erfunden. Infolgedessen bildeten sich in den darauffolgenden Jahren auch erste Personal Computer heraus, wobei am Anfang der neunziger Jahre auch die erste externe Festplatte auf den Markt kam.

Externe Festplatten haben eine erhebliche Ähnlichkeit zu herkömmlichen Festplatten. Sie besitzen in ihrem Inneren eine Art Scheibe, auf der die Daten gespeichert werden. Die Übertragung der Daten erfolgt in aller Regel über eine Schnittstelle, wobei es sich dabei meistens um eine USB-Stelle oder eine FireWire-Stelle handelt. Hierbei wird die Schnittstelle über ein reguläres Kabel mit dem Computer verbunden. Daneben gibt es aber auch Festplatten, die über ein LAN-Kabel mit dem Computer in Verbindung gebracht werden. Das Gehäuse, das eine externe Festplatte besitzt, soll vor äußeren Einflüssen schützen (z.B. Staub oder Dreck).

Verwendung von externen Festplatten

Verwendet wird eine deartige Festplatte normalerweise, um sogenannte Backups von verschiedenen Dateien zu erstellen. Backups dienen der Datensicherung und sollen den Verlust von Daten auf einer internen Festplatte verhindern, indem die Dateien in diesem Sinne zusätzlich auch auf der externen Platte gespeichert werden. Darüber hinaus wird eine externe Festplatte auch gerne für den einfachen Datentransport verwendet. Wo standardmäßige Rohlinge meistens aus Sicher der Speicherkapazität nicht mehr ausreichen, kommt eine Festplatte zur Anwendung, die heutzutage schon Kapazitäten von bis zu mehreren tausend Gigabyte besitzt. Vorteilhafterweise lassen sich Daten, die auf einer Festplatte gespeichert werden, auch wieder überschreiben, was eine fast endlose Wiederverwendung möglich macht. Zudem ermöglichen schnelle USB 3.0 Ports eine sehr schnelle Übertragung der Daten. Insofern können auch schon moderne HD-Filme problemslos von der externen Festplatte aus abgespielt werden.