Kein Support mehr für Windows XP

Ohne die Verwendung eines Betriebssystems, wie z.B. Windows oder Linux, um nur einige zu nennen, ist ein Computer nicht zu verwenden, um Betriebsmittel wie Ein- und Ausgabegeräte sowie Speicher zu verwalten und die Ausführung von Programmen durchzuführen. Das Betriebssystem wird über das BIOS beim Betrieb des Computers zuerst geladen und lädt dann weiter Programme um mit Software wie zum Beispiel MS Office zu arbeiten. Auf dem Desktop-Markt nutzen ca. 91% der User Windows-Versionen  Windows 7, Windows 8 und Windows XP. Vor einigen Wochen endete die Mikrosoft–Unterstützung für das ältere Betriebssystem Windows XP. Nutzer, die sich über die neuesten Entwicklungen in der IT-Branche informieren möchten, können zum Beispiel die Infos der Seite http://www.1a-it-news.de/ nutzen.

Einfallstor für Viren und andere Schadsoftware

Das Betriebssystem Windows XP ist schon mehrere Jahre auf dem Markt, und läuft noch auf vielen der PCs. Es wird sogar über die Medien Radio und Zeitungen vor der weiteren Nutzung dieses Betriebssystems gewarnt, da es offenbar Sicherheitslücken im System gibt, die von Mikrosoft nicht mehr geschlossen werden.Seit dem 8. April gibt es für Windows XP keinen Support mehr von Microsoft. D.h. es werden keinerlei Sicherheitsupdates mehr zur Verfügung gestellt, was eine Angriffsfläche für Hacker darstellt. Die Sicherheitslücken können für den Nutzer zum Einfallstor für Viren und andere Schadsoftware werden, wird von Experten befürchtet. Damit keine großen Risiken eingegangen werden, läuft bei vielen Nutzern die Umstellung bereits auf Hochtouren. Große Unternehmen, wo noch in vielen Bereichen Windows XP zum Einsatz kommt, könnten mehr gefährdet sein.

Kritische Infrastrukturen über XP-Rechner

Nach Schätzungen der Experten laufen in Deutschland noch 11% bis 20% aller Rechner mit Windows XP. Der Wechsel von XP auf Windows 7 oder Windows 8 empfiehlt sich auch schon wegen der zu geringen Schnelligkeit des Systems. Virenscanner können nur bedingt vor Angriffen schützen. Das Problem wurde von vielen Mittelständlern bisher unterschätzt. Nach Aussage des BSI ist eine Umstellung auf ein anderes Betriebssystem fast unumgänglich. Man muss allerdings zwischen reiner Bürokommunikation und dem Betrieb kritischer Infrastruktur über XP-Rechner unterscheiden.