Was ist eine Lasertastatur?

Die Produktwelt der Eingabegeräte für PCs hat sich gewaltig geändert. Denkt man an die Zeiten zurück als der C64er in die Wohnzimmer der Leute Einzug war, war Computer und Tastatur eine Einheit. Keyboard und Maus sind inzwischen getrennte periphere Eingabegeräte und der Verbraucher steht einer schier endlosen Produktvielfalt gegenüber. Gang und gäbe ist inzwischen die kabellose Variante von Maus und Tastatur.

Ein echtes Novum auf dem Markt ist die Laser Tastatur oder auch virtuelle Tastatur genannt. Was hat es damit auf sich und wie funktioniert diese?

Was ist eine Laser-Tastatur?

Bei einer Laser Tastatur wird mit einem Laserstrahl eine Tastatur auf einer Oberfläche, zum Beispiel dem Tisch, projiziert. Der Projektor erkennt dabei die Positionen der einzelnen Tasten und wenn diese angetippt werden. Angeschlossen wird die Laser-Tastatur via Bluetooth oder USB. Die Stromversorgung funktioniert mit einem integrierten Akku oder im Auflademodus über den USB-Port.

Welche Produktmerkmale hat die virtuelle Tastatur?

Von einer „normalen“ Tastatur wird erwartet, dass man mehr oder weniger schnell auf die Tasten tippt und die Eingabe dann am Bildschirm erscheint. Dieses Szenario virtuell zu etablieren erfordert zahlreiche Beschaffenheitsmerkmale.

Die Größe der Tastatur

Nicht selbstverständlich bei einer Projektionstastatur ist die Größe des Tastenfelds. Eine gebräuchliche PC-Tastatur mit Nummernblock hat 104 Tasten, die auf einem Gehäuse mit circa 50 cm Länge und gute 20 cm Breite untergebracht sind. Innerhalb dieser Maße muss der Projektor also das Keyboard projizieren, damit der Anwender wie gewohnt tippen kann. Andere Größenordnungen würden dem User Schwierigkeiten bereiten.

Die Tasten

Bei der Hardware lassen sich die Tasten optimal erkennen, da diese mit Kontrastfarben bedruckt sind. Auch beleuchtet Tastaturen bei Notebooks sind im Umlauf. Der Projektor für das virtuelle Keyboard muss klare erkennbare Tasten auf einer Oberfläche abbilden. Dazu wird meist eine rote Laser-Diode benutzt, da dieses Licht sich von vielen Oberflächen optisch abheben kann.

Geschwindigkeit beim Schreiben

Die Schreibgeschwindigkeit stellt bei der Hardware-Variante eines Keyboards kein größeres Problem dar, jedoch bei der virtuellen. Beim Kauf einer Laser-Tastatur sollte man als Verbraucher auf die Angabe der Erkennungs-Geschwindigkeit achten. Schreibt man längere Texte mit hoher Anschlagszahl pro Minute, hängen manche virtuelle Tastatur nach: Das Bedarf für den Anwender einiges an Gewöhnung. Laser-Tastaturen haben zum Beispiel eine Erkennungsgeschwindigkeit von 350 Anschlägen pro Minute. Und je nach Projektionsfläche leiden Empfindlichkeit und damit die Genauigkeit. Hier heißt es also noch abwarten, was zukünftige Entwicklungen bringen.

Tipp zum Schluss:

Beim Kauf bitte darauf achten, dass es sich um eine deutsche Tastatur handelt. Zu erkennen ist diese beim Produktmerkmal: Tastatur-Layout: QWERTZ.