Kauf und Verkauf von Domains: Lohnendes Geschäftsmodell?

Domains können über das Internet gekauft und zu einem höheren Preis wieder verkauft werden. Das Geschäftsmodell lohnt sich vor allem für Menschen, die über das notwendige Knowhow verfügen.

Mit dem Verkauf von Domains kann gutes Geld verdient werden

Domains bzw. Webseiten haben einen bestimmten Wert und dieser hängt von einigen Faktoren ab. Neben dem eigentlichen Namen der Domain spielen auch die Inhalte und die Platzierung bei Google wichtige Rollen. Es gibt relativ viele Selbstständige, die ihren Lebensunterhalt mit dem Kauf und Verkauf von Webseiten bestreiten. Webdesigner können eine ansprechende Seite gestalten und diese dann im fertigen Zustand verkaufen.

Es gibt auch einige Menschen, die eine Domain kaufen, diese dann aufwerten und anschließend zu einem höheren Preis verkaufen. In den USA ist dies ein lohnendes Geschäftsmodell und auch in Deutschland erfreut sich der Handel mit Domains einer großen Beliebtheit. Der Verkauf von Domains bringt nicht so viel Geld ein, wie der Verkauf von fertigen Webseiten. Über die Masse und durch den geringeren Zeitaufwand lohnt sich das Geschäftsmodell aber trotzdem.

Vor- und Nachteile des Geschäftsmodells

Es gibt relativ viele Menschen, die gerne Geld mit einer Webseite verdienen möchten, sich aber mit Webdesign nicht auskennen oder eine Zeit haben. Diese potenziellen Käufer sind stets auf der Suche nach einer fertigen Seite. Die Verkäufer müssen natürlich erst einmal viel Vorarbeit in die Seite stecken und haben keine Garantie, dass sie die Domain auch gewinnbringend verkaufen können. Sie müssen den Markt und alle wichtigen Handelsplattformen kennen. Beim Verkauf müssen nicht nur Dateien, sondern auch noch die Domains übertragen werden.

Des Weiteren muss den rechtlichen Faktoren Beachtung geschenkt werden. Am besten funktioniert das Geschäftsmodell mit Nischenseiten. Risiken gibt es beim Verkauf von Domains leider auch und leider gibt es recht viele Spaßbieter, die die Seite dann doch nicht kaufen und nur den Preis hochtreiben. Seiten, auf denen die Reputation der Käufer ersichtlich ist, sind hier von Vorteil.

So funktioniert der Ablauf im Detail

Es können entweder fertige Webseiten mit Inhalten oder nur einfache Domains verkauft werden. Im Internet gibt es für diesen Zweck die passenden Plattformen, wie zum Beispiel Sedo oder Flippa. Auch bei eBay oder in speziellen Foren können Verkäufer gesucht werden. Der Handel mit Domains ist nicht so aufwendig, die Verkäufer müssen sich aber dennoch sehr gut auskennen.

Es gibt einige Seiten im Internet, bei denen die Verkäufer den aktuellen Wert ihrer Domain ermitteln können. Vor dem Kauf einer Domain bietet sich eine solche Überprüfung natürlich an. Die Domain wird gekauft und dann zu einem höheren Preis auf einer Online-Plattform angeboten. Vom Verkaufspreis müssen dann nur noch die Gebühren der Online-Plattform abgezogen werden. Wird die Webseite mit Inhalten gefüllt, so sollten diese einzigartig sein und keine Klone von bekannten Webseiten darstellen. Bei einem regelmäßigen Verkauf lohnt sich auf jeden Fall ein eigener Online-Shop. Dieser wird bei Google bekannt gemacht und der Verkäufer spart sich die Gebühren für den Verkauf.

Ein Geschäftsmodell mit Risiken und Chancen

Neben der nötigen Erfahrung sollte auch ausreichend Zeit und Sicherheitskapital vorhanden sein. Der Kauf und Verkauf von Domains wie auf do.de lässt sich etwas mit dem Aktienhandel vergleichen. Der Markt kann sich rasch verändern und dies wirkt sich auf die Preise aus. Verkäufer, die sich mit Webdesign auskennen und den Markt kennen, können mit dem Verkauf von Domains und Webseiten gutes Geld verdienen.