Vorsicht „Handynacken“!

(Bildquelle: Pixabay.com - CC0 Public Domain)

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Jeden Tag sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu sehen, die mit ihrem Handy oder Tablet in der Hand unterwegs sind und mit gebeugtem Nacken auf das Display sehen. Mal eben kurz auf das mobile Gerät blicken ist dabei nicht das Problem. Doch wird diese Haltung immer wieder über eine längere Zeit eingenommen, kann es zu dem sogenannten „Handynacken“ kommen. Fachleute sehen dies gerade bei Kindern und Jugendlichen als großes Problem und sehen mit Sorge in die Zukunft.

Fehlhaltungen führen zu Beschwerden

Wie schon erwähnt, ist gerade das lange verharren in einer bestimmten Position das Problem. Bücher lesen, Filme abspielen oder Spiele spielen – dabei vergeht schnell einige Zeit. So mancher verbringt damit Stunden. Fehlhaltungen führen dann zu ersten Beschwerden, die mit der Zeit schlimmer werden. Beim Neigen des Kopfes wird die Wirbelsäule belastet. Je mehr und je länger der Kopf geneigt wird desto höher die Belastung. Auch der Halsmuskel wird überdehnt. Kopfschmerzen, Verspannung sowie schnellerer Verschleiß der Bandscheiben sind mögliche Folgen.

Tipps zum Vorbeugen

Wenn möglich sollte das Smartphone, Handy oder Tablet hoch gehalten werden, um den Kopf nicht zu tief beugen zu müssen. Auch eine abwechselnde Haltung ist empfehlenswert, beispielsweise bei längerem lesen oder tippen. Tablets können auf den Tisch gestellt werden, was durch aufstellbare Tabletcover kein Problem ist.

Ist es schon zu Verspannungen gekommen, helfen Rücken- und Nackenübungen zur Entlastung und Entspannung.