Fernunterstützung

Laut Statistik steigt die Anzahl der Computernutzer in Deutschland Jahr für Jahr stetig an. Mehr als 80% der deutschen Haushalte verfügen bereits über einen Computer, der fast täglich genutzt wird. Da nur jeder zweite Deutsche über mittlere bis gute Computerkenntnisse verfügt, belegen die deutschen Computerfreaks im europäischen Vergleich nur den Platz 14. Bei Computernutzern treten oft Probleme auf, die auf eigene Faust aus Ermangelung an Kenntnissen nicht selbstständig zu lösen sind. Die Kenntnisse und Fähigkeiten beim Umgang mit dem Computer können auch altersabhängig sein. Ob bzw. wie gut der User mit seinem Computer umgehen kann, ist inzwischen für viele Anwender sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich eine wichtige Frage. Zur Lösung von PC-Problemen, die nicht nur bei Privatpersonen, sondern auch bei Unternehmen auftreten, bieten sich Fernwartungs- und Fernunterstützungskonzepte an. Mit Programmen  wie TeamViewer QuickSupport, TightVNC, FRAVNC oder LogMeIn Ignition kann man autorisierten Personen die Erlaubnis erteilen, die Fernwartung des eigenen PCs zu übernehmen. Mit Hilfe der Software Visual Network Computing  (VNC) kann der Bildschirminhalt eines entfernten Rechners (Server) auf einem lokalen Rechner (Client) angezeigt werden. Im Gegenzug wird die Tastatur- und Mausbewegung vom Clienten auf den entfernten Rechner gesendet.

Remote-Support

Für den Privatmann bietet sich die Möglichkeit an, Computerprobleme durch einen IT-Dienstleister vor Ort zu beheben. Um Computer oder Netzwerke aus der Distanz zu warten und zu reparieren, bietet sich die Computer Fernwartung an.

Diese Form der PC-Wartung und Fehlerbeseitigung ist der räumlich getrennte Zugriff auf IT-Systeme zu Wartungs- und Reparaturzwecken zu verstehen.

Neben Computer werden auf diese Art und Weise auch Telefon- und Industrieanlagen aus der Distanz gewartet. Die Fernunterstützung geschieht in der Regel durch den sogenannten Remote Support, bei dem der Kunde keine Software auf seinen Rechner laden muss. Durch Remote-Unterstützung (VNC) erlaubt man einem IT-Dienstleister oder einer vertrauten Person eine Verbindung und damit den Zugriff auf den eigenen Computer herzustellen. Auf diesem Weg wird dann schrittweise, wie ferngesteuert, die Problemlösung herbeigeführt.

Sicherheitsbedenken

Sowohl für Privatleute und auch für Industrieunternehmen spielt  die Zeitersparnis bei der Nutzung des VNC eine große Rolle. Bei der Fernunterstützung fällt die Zeit für den Weg in die IT-Werkstatt weg. Computer, deren Festplatten sehr empfindlich gegen Erschütterung sind, werden geschont und die Gefahr zusätzliche Hardwarefehler zu generieren dadurch vermieden. Sicherheitsbedenken spielen für den Privatmann bei der Entscheidung zum Einsatz von Fernwartungssoftware immer eine Rolle. Die Art der gewählten Fernsteuerungssoftware kann insbesondere für Unternehmen erhebliche Auswirkungen hinsichtlich Kompatibilität, Skalierbarkeit und auch auf die Sicherheit haben.