Daran erkennt man einen guten WordPress-Hoster

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Über 30 % aller Webseiten sollen mit dem CMS „WordPress“ funktionieren. Eine beachtliche Zahl, die die Marktstellung des Systems deutlich machen. Auch in Deutschland setzen viele Webseitenbetreiber auf WordPress, stehen dabei jedoch vor der Frage: Welcher Hoster liefert mir dafür die passende technische Unterstützung? Wir erklären, worauf es bei einem guten WordPress-Hoster ankommt.

„Es soll funktionieren“ ist häufig die Einstellung, die man bei der Suche nach einem WordPress-Hoster hat. So simpel der Satz klingen mag – eigentlich bringt er es auf den Punkt. Ein WordPress-Hoster soll niemand sein, den man dauernd wegen technischen Problemen kontaktiert. Er soll funktionieren.

Um hier Orientierung zu geben, sichern Hoster eine garantierte Verfügbarkeit zu. Diese kann z.B. bei 99 %, bei manchen Servern sogar bei 99,99 % liegen. 1 % aufs Jahr gesehen sind immerhin mehr als 3 Tage, dennoch ist die Verfügbarkeitsgarantie der Grundstein für ein verlässliches Hosting.

Mehr als nur Verfügbarkeit: Performance

Ein guter Webhoster bietet aber mehr als nur Erreichbarkeit. Die Seite soll dabei nicht gut für Besucher, sondern auch Suchmaschinen erreichbar sein. Für beide ist das Thema Performance wichtig. Denn je länger eine Seite zum Darstellen der Inhalte braucht, umso eher schließt ein Besucher das Fenster. Das mag bei einer Hobby-Seite ärgerlich sein, bei der Webpräsenz eines Unternehmens wird es zu einer Gefahr fürs Geschäft. Der Hoster sollte also eine gute Basis bieten, damit Webseiten schnell aufgerufen werden können. Das schafft er mit folgenden Faktoren:

  • Unterstützung aktueller PHP- und MySQL-Versionen: Die PHP- und MySQL-Versionen entscheiden mit, wie schnell oder eben langsam eine Webseite aufgebaut wird. Neue Versionen sollten unterstützt werden.
  • Performance-Optimierungen: Tools vom Hoster selbst können die Geschwindigkeit einer WordPress-Installation stark erhöhen. So liefert Mittwald mit Performance Plus ein Programm, dass WordPress mehr als 4 mal schneller machen soll. Das Verkürzen der Ladezeiten wird Besucher und Suchmaschinen freuen.
  • Aktuelle WordPress-Installationen: Mit neuen WordPress-Versionen werden nicht nur Sicherheitslücken behoben, es können auch Performance-Optimierungen vorgenommen werden. Ein Blick in den 1-Klick-Installer des Hosters zeigt, ob dort die aktuelle WordPress-Version eingepflegt ist.

Es gibt noch einige weitere Stellschrauben, wenn es um das Thema „Performance“ für WordPress geht. Diese liegen dann aber weniger beim Hoster, als vielmehr beim Seitenbetreiber. Durch Caching-Erweiterungen oder das Verzichten von kraftzehrenden Plugins wird die Installation weiter optimiert.

Den passende Tarif finden

Eine Sache ist es einen Hoster zu finden. Eine den dann passenden Tarif. Ein guter WordPress-Hoster sollte mehrere Tarife führen, die zu den individuellen Anforderungen der Kunden passen. So macht es wenig Sinn einen kompletten Server für eine Webseite bereitzustellen, die täglich nur eine Handvoll Besucher hat. Auf der anderen Seite sollten Tarife mitwachsen und bei Bedarf mit einem Upgrade verbessert werden können.

Um an den passenden Tarif zu kommen, gibt es verschiedene Wege. Manche Hoster bieten für den Start einen Tarifberater, der sich mit Informationen füttern lässt und anschließend ein passendes Angebot empfiehlt. Andere führen eine Beratung per Chat oder am Telefon durch.

Generell gilt: Vor einer längeren Verpflichtung sollte man unbedingt die Hosting-Umgebung testen und kennenlernen. Vielleicht gibt es dafür eine Art Probe-Hostingumgebung oder eine Geld-zurück-Garantie. Dank diesen Sicherheitsnetzen kann man sich mit allem vertraut machen und bei Nichtgefallen immer noch kostenfrei aus dem Vertrag aussteigen.

Wie wichtig ist der Serverstandort?

Zu guter Letzt das Thema Serverstandort. Unabhängig davon ob man WordPress oder eines der anderen CMS nutzt: Früher oder später wird nach der Relevanz des Serverstandorts gefragt. Dabei gilt, dass je sensibler die Daten auf der WordPress-Seite sind, umso wichtiger der Standort Deutschland ist. Denn wie mit den Daten auf den Servern umgegangen wird, liegt an den Gesetzen des Landes, in dem der Server steht. Unabhängig von dem Sicherheitsfaktor scheinen auch Suchmaschinen einen Boni zu geben, wenn die Daten einer Webseite in dem Land gehostet werden, für das die Seite vorrangig entwickelt wurde.

Es sind viele Faktoren, die bei der Wahl einer Hosting-Umgebung mitspielen. Aber Wer sich einmal die Mühe gemacht hat zu vergleichen und eine gute Wahl zu treffen, legt ein solides Fundament für die weitere Entwicklung seiner Webprojekte.

Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain

Andreas

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